Ist der Mensch eine unsterbliche Seele?

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Menschen zu allen Zeiten hatten die Vorstellung, dass der Mensch eine unsterbliche Seele gefangen in einem vergänglichen Körper sei. Und das sich diese Seele mit Eintritt des körperlichen Todes vom Körper löst und – wo und wie auch immer – fortexistiert.

Diese Grundannahme ist in Zeiten der Aufklärung und der sogenannten exakten Wissenschaften mächtig ins Wanken geraten. Besonders die Naturwissenschaften versuchten uns mit erstaunlicher Hartnäckigkeit weiszumachen, dass der Mensch lediglich Materie und mit dem letzten Atemzug auch alles aus sei.
Spätestens aber seit Raymond Moody, ein amerikanischer Forscher und Psychiater, im Jahre 1975 enen Sammelbericht von sogenannten Nahtoderlebnissen Wiederbelebter veröffentlicht hat, ist im Grunde genommen klar, dass die Naturwissenschaften sich geirrt haben.
Anstatt aber dies einfach zuzugeben, haben die Naturwissenschaften – als ginge es um das nackte Überleben – ihre Anstrengungen verzehnfacht und versuchen, jene Nahtoderlebnisse als Halluzination -ausgelöst durch körpereigene Endorphine und /oder Sauerstoffmangel – hinzustellen.

Aber wie lassen sich dann folgende vier Merkmale erklären, die von namhaften amerikanischen Psychiatern und Forschen genannt werden?:
1.  Eine gesteigerte Bewusstseinstätigkeit, während der Mensch scheinbar bewusstlos ist – also keine Hirnaktivität messbar ist
2.  Das Beobachten des eigenen Körpers aus einer anderen Position im Raum oder Gelände
3.  Beschreibung – im Nachhinein –  von Objekten, die sie aus der Körperposition heraus gar nicht hätten sehen können
4 . Die zutreffenden Beschreibungen von Ereignissen und Orten, die sie außerhalb ihres Körpers auf „Seelenreise“ gesehen haben und von denen sie nichts gewusst haben können

Diese vier Merkmale lassen eigentlich nur einen vernünftigen Schluss zu:

….dass das Bewusstsein auch unabhängig vom physischen Körper funktioniert und somit den Tod dieses Körpers überlebt. (Greyson, Kelly und Stevenson, drei amerikanische Forscher)

Zum Abschluss – zur Abrundung dieses Essays – noch ein erhellendes Video-Zeugnis: Außerhalb des Körpers

 

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Wenn mit zweierlei Mass gemessen wird

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Es wird ja von atheistischer Seite aus gerne behauptet, dass die Evolution eine bewiesene Tatsache sei. Aber wenn man etwas genauer nachfragt, so entpuppt sich die „bewiesene Tatsache“ als ein NETZWERK von Indizien, was in spekulativer Weise als BEWEIS interpretiert wird.

Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Atheisten, die von einer bewiesenen Tatsache sprechen, den Publikationen,  Forschungsergebnisse und Deutungen/Interpretationen der sogenannten EXPERTEN vertrauen, also selber keinen direkten Zugriff auf die INDIZIEN haben. Und demzufolge auch nicht beurteilen können, ob nicht hier und da geschickt manipuliert wurde, wo wichtige Gegenargumente verschwiegen und die Schlussfolgerungen oft mehr als fragwürdig /waghalsig sind.

Ich denke, dass wir uns im Sinne der AUFRICHTIGKEIT darauf einigen sollten, von einer Theorie zu sprechen, für die es gewisse Anhaltspunkte gibt, aber weit davon entfernt eine bewiesene Tatsche zu sein.

Dieselben Leute, die so vollmundig oft von einer „bewiesenen Tatsache“ sprechen, verlangen von Christen BEWEISE für die Existenz Gottes und wollen persönliche Zeugnisse wegen „Subjektivität“ nicht gelten lassen.

Meine amerikanischen „Freunde“ würden dies „double standard“ nennen. Auf Deutsch würde man wohl von „Mit zweierlei Maß messen“ sprechen. Denn selber hat man bestenfalls second- und thirdhand -Indizien für eine spekulative Evolution, verlangt aber von Christen BEWEISE

Was wir Christen lediglich anbieten können, ist ebenfalls ein „NETZWERK von INDIZIEN, der einem BEWEIS schon recht nahekommt. Christliche Zeugnisse sind INDIZIEN (=mehr als eine Behauptung, weniger als ein Beweis), besonders dann, wenn Ross und Reiter genannt werden, und sie also nachprüfbar und recherchierbar sind. Hier ein Beispiel eines kleinen Indizes:  Raus aus dem Rollstuhl …

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Die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen im christlichen Glauben

 

Wir leben in einem Land, in dem der christliche Glaube zunehmend abzunehmen scheint. Die Vorstellung, dass ein unsichtbarer Gott die Geschicke der Menschen lenkt, erscheint vielen als unglaubwürdig oder sogar als absurd.

Die Gründe für diesen Niedergang sind vielfältig. Aber sicher spielen da die Naturwissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle, die die Welt ohne die Notwendigkeit eines Schöpfers zu erklären versuchen. Den Menschen als ein Produkt aus Zufall und Evolution darstellen und den Glauben als eine Hirnfunktion ohne tatsächliche Evidenz im Äußeren betrachten.

Tatsächlich erlebe häufig in Diskussionen mit durchaus gebildeten Menschen, dass Gläubige als Wahnsinnige bezeichnet werden, die eigentlich in die Psychiatrie gehören. Sicher eine gezielte Provokation, die aber doch zeigt, wie sicher man sich heutzutage als Atheist im Mainstream wähnt.

Und leider ist es auch so, dass Christen hier oft nicht die richtige Antwort finden. Entweder fundamental-biblisch reagieren oder aber wissenschaftlich gegenzuhalten versuchen. Beides – meiner Ansicht nach – nur sehr begrenzt Zielführend. Nein, als Christen haben wir eine Kern-Kompetenz, ein Pfund mit dem wir wuchern sollten:

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Unsere Erfahrungen mit Gott unterteilen sich a) in besondere Schlüsselerlebnisse und b) viele kleine und größere Erlebnisse, die wir mit Jesus und Gott in Verbindung bringen.

Da ich ein Freund des guten Beispiels bin, also meine Behauptungen gerne mit anschaulichen Beispielen untermauere, möchte ich das auch hier nicht unterlassen. Und was liegt näher als mit einem eigenen Schlüsselerlebnis zu beginnen: Die fünf Wolken

Wohlgemerkt, dieses Erlebnis ist nicht das (alleinige) Ereignis, auf den ich meinen Glauben begründe. Aber es hat ihn ernorm gefestigt. So wie noch ein paar andere Schlüsselerlebnisse, die ich aber hier im Hintergrund belasse. Stattdessen vielleicht noch ein Schlüsselerlebnis eines anderen Christen ( mit Name und Foto): Tischtennis spielen – für mich ein Wunder Gottes

Ich halte solche Schlüsselerlebnisse für äußerst wichtig, a) zur Stärkung des eigenen Glaubens und b) als Ermutigung für Nicht-Gläubige. Aber wenn es nur das wäre, wäre es dennoch vielleicht zu wenig. Mein Glaube – und der anderer Christen –  basiert auf der Summe aller unserer Erfahrungen. Die unzähligen kleinen und großen Fügungen, Führungen, Hilfen, Treue-Beweise unseres Gottes sind es, die unserem Glauben letztendlich Festigkeit und Gewißheit geben.

An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Buchtipp: Die glücklichsten Menschen auf Erden Es ist eine faszinierende Autobiografie eines Mannes, der wirklich sehr außergewöhnliche Gotteserfahrungen gemacht hat, aber auch Alltägliches nicht außen vor lässt. Wer über meine eigenen Gotteserfahrungen mehr erfahren möchte: Meine Homepage

Bleibt mir jetzt am Ende dieses Artikels nur noch darauf hinzuweisen, dass wir Christen uns – wie wir glauben – berechtigte Hoffnungen auch über unser irdisches Leben hinaus machen:

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Das abgrundtiefe Böse – ein indirekter Gottesbeweis?

Ich weiß, dass Gott existieren muss, denn ich habe in Ruanda dem Teufel die Hand geschüttelt  (Romeo Dallaire)

Der kanadische General Romeo Dallaire erlebte 1994 in Ruanda im Bürgerkrieg zwischen den Hutu und den Tutsi unvorstellbare Gräueltaten, die er 2003 in dem Buch „Shake hands with the Devil“ veröffentlichte. Es ist auch eine Anklageschrift wegen unterlassener Hilfeleistung. Aber das ist nicht mein Thema.

Während in Deutschland nach dem Genozid im Dritten Reich von Philosophen die Nichtexistenz Gottes geschlussfolgert wurde („Nach Auschwitz ist der Glaube an Gott undenkbar“), – ein gütiger Gott kann so etwas nicht zulassen – zieht der kanadische General einen ganz anderen Schluss. Das Erlebte ist für ihn der Beweis der Wirksamkeit dämonischer Mächte. Anders kann er sich dieses Grauen nicht  erkären.

Und in der Tat, wenn man genauer hinschaut, kann man beispielsweise die dämonisch-okkulten Verstrickungen des Hitlerregimes kaum übersehen. Und wie wollte man die bestialischen Manson-Morde mit rein menschlicher Grausamkeit erklären?

Aber da sich das brutal Böse nicht flächendeckend und dauerhaft  durchsetzen kann, sondern nur regional und temporär zum Zuge kommt, muss man von etwas Gutem ausgehen, was stärker ist. Gerade das erkennbar dämonisch Böse in der Welt ist – wie Dallaire recht logisch folgert – ein (indirekter )Beweis der Exitenz Gottes. Denn ansonsten ginge es überall und dauerhaft so zu wie in Ruanda, hätten wir hier wirklich die Hölle auf Erden.

Persönlich kann ich diesen Gedankengang sehr gut nachvollziehen, weil ich selber 1985 – im Spiritismus – dem Bösen sehr nahe gekommen bin. Und es ohne jeden Zweifel personal- übernatürlichen Ursprungs war. Und ich in der Folge auch die rettende Gnade Gottes erlebt habe (hier anclicken)

Aber natürlich bleibt die Frage, wieso Gott denn überhaupt das Böse – wenn auch eingeschränkt – wirksam sein lässt. Er den Teufel und seine Dämonen nicht einfach vernichtet  oder in die tiefsten Tiefen verbannt, wo sie keinen Schaden anrichten können.

Natürlich gibt es auch dafür theologische Theorien und Spekulationen, aber letztendlich bleibt es ein Geheimnis. Erst am Weltende soll dann mit dem Bösen endgültig Schluss sein:

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werdenund wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres.

Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie. Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 20)

Bis dahin wird die Menschheit wohl weiter sein unheilvolles Wirken in dieser Welt ertragen müssen. Wohl dem, der sich in Gott geborgen weiß – für Zeit und Ewigkeit

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Wie bewiesen ist die Richtigkeit des christlichen Glaubens?

Was behauptet wird, muss auch bewiesen werden ( alte Prozessregel)

Für die Richtigkeit des christlichen Glaubens gibt es keine klaren empirischen Belege ( Bertrand Russell)

Ich stimme vollkommen damit überein, dass Christen – in gewisser Weise – in einer Beweispflicht sind was die Richtigkeit ihres Glaubens angeht. Aber natürlich sollte auch klar sein, dass es sich hier nicht um eine Beweisführung im wissenschaftlichen Sinne handeln kann. Sondern eher um eine Art Plädoyer in einem Wahrheitsfindungs-Prozess, was aus Indizien, Argumenten und logischen Folgerungen besteht.

Was also haben Christen also für Indizien und Argumente ins Feld zu führen, die ihren Glauben „beweisen“ könnten?

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Wie  schon  Goethe schrieb: „Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind!“ Und dies sollte auch jedem einleuchten. Welch ein stärkeres Zeichen als ein Wunder sollte es für die Existenz des biblischen Gottes geben? Es sei denn, ER würde sich persönlich aller Welt sichtbar zeigen. Wovon allerdings wohl nicht auszugehen ist.

Es gibt jene Wunderberichte aus dem christlichen Bereich zuhauf. Beispielsweise: (hier anclicken) Zu viele, um sie alle als Fakes oder Einbildungen abtun zu können. Sie sind klare Hinweise auf die Existenz des christlich -biblischen Gottes.

Gerne wird da von atheistischer Seite gekontert, dass diese Wunder ja auch in anderen Religionen oder  spirituellen Weltanschaungen vorkämen. Und tatsächlich ist das nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber was sollte man daraus folgern: Das es den biblischen Gott gar nicht gibt? Es eine einzige höhere Macht gibt, die in allen Religionen gleichermaßen wirksam ist?

Dies wäre zwar eine denkbare Erklärung, aber der eigentliche Grund könnte auch sein: Es gibt verschiedene Götter …. Erinnern wir uns an das erste Gebot:

„Ich bin der HERR, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ (2. Mose 20)

Die Bibel stellt also nicht die Existenz anderer „Götter“ in Frage, von denen Wunderwirkungen ausgehen. Sie rät aber eindringlich sich von „ihnen“ fernzuhalten und sich dem wahren Gott zuzuwenden. Bei genaueren Bibel- Exegese entpuppen sich jene anderen Götter übrigens als dämonische Fürsten, Untergebene Satans.

Gut, wir haben also Wunderwirkungen, die auf den biblischen Gott hinweisen und die Behauptung, dass es auch noch andere (dämonische) Götter gibt, von denen Wunderwirkungen ausgehen. Gibt es dafür Belege? Ja, die gibt es zuhauf … ich möchte mich allerdings auf ein einziges, sehr anschauliches Beispiel beschränken: Die erschreckende Verwandung des Orakelpriesters (anclicken) + Ein Erklärungsversuch Ergänzend biete ich ein Interview mit eben jenem Orakelpriester an: Die Berufungsgeschichte des Orakelpriesters (anclicken)

All dies weist schon recht schlüssig auf die Richtigkeit des christlichen Glaubens hin, ist aber natürlich zu dünn, um von einem wirklichen Indizienbeweis  sprechen zu können. Dies ist mir natürlich auch klar … aber es reicht sicherlich aus, um die Sache mit dem christlichen Glauben etwas ernster nehmen zu sollen, als man es vielleicht bislang getan hat.

Zum Abschluss diese kleinen Artikels möchte ich – wie immer- darauf hinweisen, dass ich 1985 eine dramatische Bekehrung zum christlichen Glauben erlebt habe: Auf einen Felsen gestellt (anclicken)

Und ich auch nach 32 Jahren – und unzähligen kleinen und großen Erfahrungen –  im christlichen Glauben noch überzeugt bin, damals die beste Entscheidung meines Lebens getroffen zu haben

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Gibt es einen direkten, mystischen Zugang zu Gott?

Die in der Überschrift gestellte Frage ist von außerordentlicher Wichtigkeit. Weil in verschiedenen Religionen die Behauptung aufgestellt wird, das dies möglich sei. Und es auch so darstellen, als ob dies ein erstrebenswertes Ziel sei.

Von Buddha über die heilige Teresa von Avila bis zu den Sufi-Mystikern und meiner eigenen Meisterin haben so viele große Seelen im Laufe der Jahrhunderte wortreich zu erklären versucht, wie es sich anfühlt mit dem Göttlichen eins zu werden – doch nie haben diese Schilderungen zufrieden gestellt. Häufig wird auf das ärgerliche Adjektiv unbeschreiblich zurückgegriffen. (Elisabeth Gilbert)

E. Gilbert brachte vier Monate in einem indischen Ashram zu und hat ihre dortigen Erfahrungen sehr anschaulich und glaubhaft in einem Buch verarbeitet. Es besteht also kein Grund ihren Ausführungen keinen Glauben zu schenken.

So berichtet sie davon eines Tages -völlig unerwartet- so eine außerordentliche mystische Erfahrung gemacht zu haben:

An einem Donnerstagnachmittag , als ich im rückwärtigen Tempelteil sitze, werde ich plötzlich durch das Portal des Universums getragen und auf der Hand Gottes abgesetzt. Ich verließ meinen Körper, verließ den Raum, ich schritt durch die Zeit und trat in die Leere ein…. ich wurde ein Teil von Gott, so wie ein Tropfen ein Teil des Ozeans ist. …. Mein Gefühl hatte nichts mit Halluzinationen zu tun. … Es war die tiefste Liebe, die ich jemals erlebt hatte und die alles überstieg, was ich mir vorher hätte vorstellen können, aber es war nicht euphorisch. Nicht erregend! …. Es war … vollkommene Seligkeit!

Den Zustand, den sie zu beschreiben versucht, ist in der Tat von anderen Mystikern -egal welchen Glaubens – ähnlich beschrieben worden. So dass man von einem außergewöhnlichen spirituellem Erlebnis ausgehen sollte. Aber war es wirklich eine mystische Vereinigung mit Gott? Dem Urgrund allen Seins?

Ehrlich gesagt möchte ich das bezweifeln. Denn solch ein direkter Zugang würde – jedenfalls nach meiner Auffassung –  im krassen Widerspruch zu einer Aussage Jesu stehen:

Johannesvers

Diese radikale Aussage schließt alle anderen Optionen aus. Gemäß des Neuen  Testaments hat Gott sich ein für allemal festgelegt nur über Jesus erreich- und oder erfahrbar sein zu wollen. Ein harter Schlag ins Gesicht für alle es gutmeinenden Gottsucher?

Dies könnte man natürlich so empfinden, oder einfach auch bezweifeln, dass die Bibel in dem Punkte Recht hat. Ist der Gott der Bibel – für das Empfinden vieler – nicht eh zu hart und unbarmherzig? Und wird jene glücksspendende, mystische Gotteserfahrung dem eigenen Wunschbilde eines gütigen, liebenden Gottes nicht viel eher gerecht?

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht wirklich erklären, was da in jenen Momenten mystischer Vereinigung/Erleuchtungen eigentlich passiert. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass es da um eine gefährliche Täuschung handelt, die von dem eigentlichen Weg zu Gott ablenkt: Die biblische Botschaft … (anclicken)

 

 

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Der unvoreingenommene Blick auf die Weltgeschichte

Legt man einmal die Bibel zugrunde, so regiert in  der  Weltgeschichte keineswegs – wie oft vermutet – einem blinden Zufall, sondern einer göttlichen Lenkung/Vorsehung. Eine Vorstellung, die dem mittelalterlichen Europäer sehr vertraut war. Aber dem heutigen, naturwissenschaftlich beeinflußten Menschen doch mehr als fragwürdig zu sein scheint.

Will man diese Frage einigermaßen zufriedenstellend beantworten, bleibt einem nichts Anderes übrig als sich recherchierend in die Weltgeschichte hineinzubegeben und nach entsprechenden Hinweisen Ausschau zu halten.

Aus hunderten von Diskussionen mit vornehmlich naturwissenschaftlich orientierten Menschen weiß ich, welche Einwände und Vorbehalte es gegen solch ein Ansinnen üblicherweise so gibt. Es herrscht ein grundsätzlicher Widerwille gegen die Vorstellung, dass irgendeine höhere Macht in unser Leben oder gar ins Weltgeschehen lenkend eingreifen könnte. Man wird da schnell mal als Spinner oder psychisch Gestörter bezeichnet.

Nun, ich bin nicht nachtragend und werde mich hier nicht zu  „rächen“ versuchen. Als gläubiger Christ habe ich natürlich bestimmte Sicht auf das Thema. Bin überzeugt davon, dass es solche Hinweise auf eine höhere Lenkung tatsächlich gibt. Aber dies auch mit guten, nachvollziehbaren Beispielen und Argumenten untermauert werden muss. Auch durchaus mal – im Sinne eines Bemühens um Redlichkeit – ein gutes Gegenargument erwähnt werden sollte.

In diesem Sinne sollte man sich, ob nun gläubig oder Naturalist, um einen unvoreingenommenen Blick auf die Weltgeschichte bemühen. Nur so wird man der Wirklichkeit näher kommen.

 

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