Vom verständlichen Zweifel des Skeptikers und echter Gewissheit

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Der ganz normale Skeptiker fragt sich – wenn er sich nicht schon sein Urteil gebildet hat – was es denn so mit den Glaubenserfahrungen der Christen so auf sich haben könnte. Bilden sie sich ihre Erfahrungen mit Gott nur „wahnhaft“ ein oder ist vielleicht doch etwas dran?

Als ein Christ, der sich vor etwas mehr 30 Jahren bekehrt hat, habe ich meine vormalige Gottesferne nicht vergessen. Bis zu meinem 27 Lebensjahr hätte ich nicht wirklich sagen können, ob es einen Gott gibt oder nicht. Um ehrlich zu sein, es hat mich auch viele Jahre überhaupt nicht interessiert. Ich war nicht nur ein Ag- sondern viel mehr noch ein Ignostiker.

Gewiß, ich war als Kind recht gläubig gewesen, aber das hatte sich spätestens mit der Pubertät erledigt gehabt. Als ich dann 1985 unter dramatischen Umständen zum christlichen Glauben zurückfand, war es als ob in mir ein Licht wie in einem dunklen Raum angeknipst worden war. Auf einmal war die Gegenwart Gottes und Jesu in meinem Leben sonnenklar. Ich war plötzlich da angekommen, wonach ich unbewusst all die Jahre zuvor gesucht hatte! Die Überraschung hätte kaum grösser sein können!

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass Gott mir eigentlich nie wirklich ferne war. Auch nicht in meinen ag- und ignostischen Jahren. Aber in jenen Jahren habe ich es einfach nicht wahrgenommen, konnte es vermutlich auch gar nicht wahrnehmen, weil ich nicht auf „Empfang“ geschaltet war. Die (Gottes -) Leitung  tot war!

Und genau dies scheint mir der Zustand des eingangs erwähnten Skeptikers zu sein. Gott ist ihm nicht ferne, aber er merkt es nicht, weil er nicht auf Empfang geschaltet ist und es somit nicht wahrnehmen kann.

In den nun mehr als dreißig Jahren meines Gläubigseins habe ich wirklich viele Dinge mit Jesus erlebt. Reale Dinge, keine eingebildeten! Hier ein Beispiel:  Mein wundersamer Weg auf eine Bibelschule (hier anclicken)

Was ich aber dem atheistischen oder agnostischen Skeptiker sagen möchte ist Folgendes: „Deine Zweifel sind berechtigt! Denn du kannst ohne die erwähnte Einschaltung nur schwerlich Gewissheit der Existenz Gottes erhalten!“

Aber es ist auch möglich, diese Einschaltung zu erwirken: „Wer anklopft, dem wird aufgetan!“ Das ist eine der Verheißungen Jesu! Viele haben schon angeklopft, und ihnen ist aufgetan worden.

Natürlich gibt es vor Durchgang der Türe jede Menge Zweifel und Fragen. Ich will das keineswegs klein reden. Aber wenn man bei IHM angekommen ist, haben sich erst einmal alle Fragen und Zweifel erledigt. Man ist zuhause angekommen und weiß es auch!

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Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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