Die 28 Naturkonstanten – ein Hinweis auf die mögliche Existenz Gottes?

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Die Naturwissenschaften waren nie meine starke Seite. Ich habe mich immer mehr zu den sogenannten Geisteswissenschaften hingezogen gefühlt. In diesem Sinne fühle ich mich auch nicht berufen detailliert und in die Tiefe gehend über naturwissenschaftliche Fragen zu schreiben. Ich beschränke mich daher auf einige grundlegende Überlegungen.

Es gilt heute in den Naturwissenschaften die mehr oder weniger einhellige Meinung, dass unser Universum einen winzigen zeitlichen und räumlichen Anfangspunkt gehabt haben muss und sich rasender Geschwindigkeit bis auf die heute unfassbare Größe ausgedehnt hat und sich weiter ausdehnt.

Nehmen wir diesen Anfangspunkt oder „Urknall“ jetzt mal als eine gesicherte Tatsache an, so stellt sich natürlich die Frage wer oder was den Ur-Anstoß für die Ausdehnung unseres Universums gegeben hat!?

Das wir uns überhaupt diese Frage stellen können ist Folge einer unabdingbaren Grundvoraussetzung. 28 Naturkonstanten unseres Universums, die alle exakt so sein müssen wie sie sind , ermöglichen das biologische Leben auf unserer Erde. Würde eine fehlen oder nur geringfügig abweichen, gäbe es uns Menschen nicht!Selbst so eingefleischte Atheisten wie Stephen Hawking und Richad Dawkins räumen ein, dass dieses gleichzeitige Vorhandensein der Naturkonstanten und deren exakt richtigen Werte vollkommen unwahrscheinlich sind. Hawking schreibt in einem seiner Bücher, dass man dahinter sehr wohl einen „Gottesakt“ vermuten könnte. Oder, wie es ein anderer Wissenschaftler ausdrückte, dass dies das Werk einer Super-Intelligenz sein müsse!

Nun kann man natürlich nicht erwarten, dass sich so Leute wie Hawking oder Dawkins sich geschlagen geben und nun gottgläubig würden. Letzterer postuliert in seinem bekannten Werk „Der Gotteswahn“ ( im 4. Kapitel) ein Multiversum, um letztendlich doch den Zufall als Urheber unseres Universums und des biologischen Lebens postulieren zu können.

Anders ausgedrückt: Bei Milliarden von Paralleluniversen wäre es statistisch nicht unwahrscheinlich, dass einmal alle 28 notwendigen Naturkonstanten in ihrer richtigen Wertigkeit vorhanden sein.

Da dies aber reine Spekulation ist und wir  noch nicht einmal die unvorstellbare Grösse unseres Universums erfassen können – geschweige denn die Existenz von weiteren Milliarden von Universen – , schlage ich vor, die 28 Naturkonstanten doch eher als einen Hinweis auf eine mögliche Existenz Gottes zu verstehen.

Oder wie es Professor Schimmel (Uni Karlsruhe) in einem Vortrag ausdrückte: „Wir sind dem Universum völlig gleichgültig, aber (möglicherweise) nicht dem, der es geschaffen hat!“

Ich möchte zwar nun nicht von einem Gottesbeweis sprechen, aber doch von einem begründeten Anfangsverdacht, dass an der Gottes-These vielleicht doch etwas dran sein könnte.

Mehr: Der Urknall und die Gottesfrage   ( ab Minute 15 beginnt es mit den Naturkonstanten)

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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