Wer schuf das Leben – Gott oder der Zufall?

Die natürliche Selektion funktioniert, weil sie eine additive Einbahnstrasse in Richtung Verbesserung ist. Nur damit sie in Gang kommt, ist ein Glücksfall nötig, und dieses Glück wird durch das anthrophische Prinzip der Milliarden Planeten garantiert (S. 198 im „Gotteswahn“) 

Ich will es mal mit meinen Worten sagen. Herr Dawkins. ein führender Evolutionsbiologe, ist der Ansicht, dass die Evolution per natürlicher Selektion bewiesen sei. Dies halte ich für eine ziemlich anmassende Behauptung, der von vielen Wissenschaftlern weltweit widersprochen wird. Aber er mag es natürlich so sehen.
     Mir geht es um etwas Anderes. Er gibt also zu, dass da ganz am Anfang des Lebens ein unwahrscheinlicher Zufall (das Glück) zuhilfe gekommen sein muss, dass Leben überhaupt entstehen konnte. Er spricht von “der spontanen, zufälligen … höchst unwahrscheinlichen … Entstehung des ersten Erbmoleküls“ (S.192)
        Für Dawkins aber kein Problem … „die Magie der grossen Zahl“ (S.193) schafft da schon Abhilfe. Bei Milliarden von Planeten tritt so ein unwahrscheinlicher Zufall halt mal ein. 

Aber diese „Magie der grossen Zahl“ muss auch bei anderen sehr unwahrscheinlichen Zufällen helfen. So zum Beispiel bei der lebensnotwendigen Existenz von flüssigem Wasser auf unserem Planeten. Sie wird nur gewährleistet durch eine extrem unwahrscheinlich günstige Konstellation unseres Planeten im Sonnensytsem. Eine geringfügige Abweichung in den exakt passenden Bedingungen, und es gäbe kein Wasser und somit auch kein Leben auf der Erde.
     Die „Magie der grossen Zahl“ erklärt fast Alles bei Dawkins. Selbst bei den kosmologisch extrem günstigen Bedingungen muss sie aushelfen, indem er ein Multiversum postuliert: Eine dawkinsche Spekulation

Man kann also getrost sagen, für Dawkins ist der ZUFALL die eigentliche Ursache für Leben auf unserem Planeten und vergisst nicht, immer wieder zu betonen, dass die Gestaltungs-These durch einen Schöpfer viel unwahrscheinlicher als die Zufalls-These sei. Denn, wer bitte schön, hat denn Gott erschaffen?
     Kurzum, unser Universum und Leben auf der Erde sind Fakt. Müssen irgendwie entstanden sein. Und als Erklärung kommen nur die Gestaltungs- oder Zufalls-These in Frage. Sie sind die beiden grossen Alternativen, von denen Letztere für Dawkins für viel wahrscheinlicher hält. Aber ist das wirklich logisch? 

Das eigentliche Problem der Zufalls-Befürworter ist, dass es nicht den geringsten Beweis für ihre These gibt. Alles ist reine Spekulation. Was Dawkins auch zugibt. „Die Entstehung des Lebens ist Gegenstand eines lebendigen, allerdings auch spekulativen Forschungsgebietes.“ (S.192)
    Ein fast schon peinliches Eingeständnis, weshalb er schnell noch hinzufügt:„Ich würde mich nicht wundern, wenn Chemiker in den kommenden Jahren berichten würden, dass es ihnen gelungen sei, neues Leben im Labor entstehen zu lassen“ (S.192) Ich schon, Herr Dawkins … ich würde mich sehr wundern!
Aber kommen wir zum Schluss noch einmal zu Dawkins Mantra: „Die Gottes-Hyphothese ist noch viel unwahrscheinlicher. Wie sollte dieser Gott denn entstanden sein?“
     Aber diese Beruhigungspille für seine Leser und Anhänger der Evolutionstheorie wirkt nicht wirklich. Die Unzulänglichkeit der eigenen These mit der noch grösseren Unzulänglichkeit der anderen These kaschieren zu wollen, ist schon mal ein Armutszeugnis an sich. Und, es ist eine falsche Aussage!
       Denn im Gegensatz zu der rein spekulativen Zufalls-These des Herrn Dawkins gibt es für die Gottesexistenz-These sehr wohl Belege … unzählige Erlebnisse von Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Gott gemacht haben glauben und von denen viele Berichte im Umlauf sind. Klassischerweise in der Bibel …in unzähligen Zeugnissen der Kirchengeschichte und natürlich jede Menge aktueller Berichte. Hier ein kleines Link-Verzeichnis: Wunder heute

Wo Rauch ist, da ist auch Feuer!“ heisst es im Volksmund. Sollten wirklich alle diese Berichte nur Einbildungen und Erfindungen gestörter und/oder betrügerischer Menschen sein. Das wiederum wäre fast so unwahrscheinlich wie die dawkinschen Zufalls-Spekulationen.
    Nein, wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Und auch aus meinem eigenen Leben kann ich bestätigen, dass ER wirklich existiert. Das man über Jesus, dem Erlöser der Menschheit, mit IHM in Kontakt treten kann, Hier eine kurze Version meiner BekehrungsgeschichteErrettet aus des Teufels Küche

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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