Gibt es wirklich nur einen einzigen Weg zu Gott?

Johannesvers

Kulturell betrachtet bin ich eine Christin, nicht aber in theologischer Hinsicht. … kann ich jene unumstößliche Regel des Christentums, die besagt, dass Christus der alleinige Weg zu Gott sei, einfach nicht schlucken  (Elisabeth Gilbert)

Zwecks einer intensiveren Gottsuche hatte sich die junge Amerikanerin  Elisabeth Gilbert in einen  indischen Ashram begeben und später ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Kurz gesagt glaubt sie einen direkten, mystischen Weg zu Gott gefunden zu haben, der über Yoga, Medidation und Gebet geht.

Und ihr ist auch vollkommen egal wie man jenes höchste Wesen nennt. Shiva, Jahwe, Gott, Allah, Brahma, Zeus usw. … sind für sie alles Bezeichnungen ein und desselben anbetungswürdigen Wesens. Und Mystiker aller Religionen legen Zeugnis ab, dass dieser direkte Zugang zu IHM möglich sei.

Natürlich hat diese Vorstellung eines direkten Zugangs zu Gott für jedermann/-frau einen großen Reiz. Und ich  möchte auch nicht behaupten, dass bei diesem Versuch nicht wirklich spirituell etwas passiert. Aber ich habe da so meine Zweifel, ob das dann wirklich etwas mit dem Gott zu tun hat, mit dem ich mich – über Jesus – verbunden fühle.

„Ah, klar! Wieder einer dieser verbohrten Christen, die sich im Besitz der allein seligmachen Wahrheit wähnen!“ mag jetzt so mancher angewidert denken. Dies stimmt zwar, aber dies war keineswegs immer so. Bevor ich durch dramatische Begebenheiten 1985 Christ wurde, war mir die Vorstellung eines einzigen Weges zu Gott durchaus abwegig: Der Missionar vom Bodensee

Es würde an dieser Stelle jetzt zu weit führen darzulegen warum ich an der Überzeugung eines einzigen Weges zu Gott – so wie es die Bibel behauptet – festhalte. Aber ganz sicher spielt das folgende Erlebnis da keine unerhebliche Rolle: Die fünf Wolken

Bist du nach wie vor skeptisch? Ich kann es verstehen … man braucht oft eine eigene echte Gotteserfahrung um dann  sicherer zu werden. Und die wünsche ich Dir dann auch! Sei einfach offen dafür!

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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