Nach vorne schauen!

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Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Philipper 3,13 + 14)

Dies sind Worte des schon älter gewordenen Paulus, der den größten Teil seiner Wegstrecke schon (erfolgreich) hinter sich gebracht hatte. Und vielleicht ist da auch schon einige Male der Gedanke aufgeblitzt: „Ich könnte es jetzt ja mal was kürzer treten, es ruhiger angehen lassen! Sollen Andere  doch jetzt mal machen!“ Wer wollte ihm so etwas verdenken?

Aber Paulus macht hier unmissverständlich klar, dass es für ihn kein „Ausruhen auf den Lorbeeren“ gibt: „Ich vergesse, was dahinten ist!“ Warum? Weil es  eigentlich doch nicht so toll war? Keineswegs! Nein, er wollte es vergessen, weil er seine ganze Konzentration auf das Ziel und die noch vor ihm liegende Wegstrecke richten wollte.

Fast will es erscheinen als ob Paulus auf diesem letzten Wegabschnitt mit dem schon deutlich näher gerückten Ziel noch einmal seine Anstrengungen verdoppeln wollte, anstatt das Leben ruhig austrudeln zu lassen: „Jetzt nur nicht nachlassen und schlappmachen!“

Sicher gilt es immer die eigene, persönliche Lebenssituation zu beachten. Aber ich denke eines kann man von Paulus – als Christ – lernen. Es gilt den eigenen von Gott vorgesehenen Weg  wirklich konsequent bis an sein Ende durchzugehen. Natürlich gemäß dem eigenen Vermögen und der geschenkten Kraft.

Und eines scheint mir hierbei auch noch wichtig zu sein. Auch wenn das Ziel schon deutlich näher gekommen sein mag als beim Start, so ist es aber immer der  nächste Schritt, den es zu beachten und gut auszuführen gilt. So wie allzu intensive Rückschau die Konzentration hindern kann, so kann es ebenso die allzu häufige und zu weite Vorausschau. Der konkrete Blick auf die direkt vor einem liegenden Dinge ist das Beste. Und dann einfach Schritt für Schritt weitergehen. dann wird es schon werden!

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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