These + Antithese = christlicher Glaube … eine wissenschaftliche Beweisführung!

Ich kann mir vorstellen, dass diese zugegeben etwas provokante Überschrift bei dem ein oder anderen (wissenschaftsorientierten Atheisten) etliche Alarmsignale ausgelöst hat. Frei nach dem Motto: „Was ist das denn jetzt wieder für ein Unsinn?“

Gut, es handelt sich hier um einen theologischen oder religionsphilosophischen Aufsatz! Genauer gesagt um das Gerüst einer wissenschaftlichen Beweisführung!

Kommen wir also zur These. Sie lautet wie folgt:

Es gibt den biblisch – christlichen Gott. Das Zeugnis der Bibel und unzählige Erfahrungsberichte/Zeugnisse sind ein sicherer und verlässlicher Beleg dafür

Kommen wir zur Antithese:

Es gibt keine Nachweisbarkeit von Göttern mit wissenschaftlicher Methodik. Im Übrigen weisen die Übel der Welt darauf hin, dass es keinen allmächtigen und gütigen Gott geben kann

Diesen Kampf zwischen These und Antithese ist in vielfältiger Weise in immer neuen Varianten durchgeführt worden. Jede Seite fühlt sich da im Recht, glaubt die besseren Argumente zu haben. Und natürlich wird dieses Duell auch nach diesem Aufsatz weitergehen. Wieso also habe ich in der Überschrift „= christlicher Glaube“ geschrieben?

1. Nun, weil aus meiner Sicht dieses Ergebnis logisch wäre. Denn die biblischen und anderweitigen Zeugnis sind mehr als überzeugend, dass es den christlichen Gott wirklich gibt. Das dies These also stimmt.( dies müsste weiterführend nun belegt werden, würde aber den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen)

2. Aber man sollte auch die Antithese Ernst nehmen. Sie lässt berechtigten Raum für Zweifel,  auch niemals – zumindest auf Erden – vollständig aus dem Weg geräumt werden kann. Niemand wird die „Theodizee-Frage“ jemals restlos beantworten können. ( müsste natürlich tiefer ausgearbeitet werden, würde hier den Rahmen aber sprengen)

3. Aber reicht sie auch für einen Zweifel aus, so ist sie aber keineswegs eine Widerlegung der Gottes-Existenz. Zu übermächtig ist Macht des Faktischen, die Fülle der biblischen und anderweitigen Zeugnisse.

4. Christlicher Glaube ist ein Überzeugtsein von der Existenz Gottes (These) trotz der ungelösten  „Theodizeefrage“ aufgrund der vielen entsprechenden Zeugnisse und Erfahrungsberichte.

Natürlich wird nun kein eingefleischter Atheist aufgrund dieser Argumentation dem christlichen Glauben anheimfallen. Aber vielleicht reicht es aus ihn nachdenklich zu stimmen. Der Sache eine Chance zu geben und sich dem christlichen Gott zu öffnen!

Ja, und wieso dem christlichen Gott und nicht irgendeinem anderen Glauben? Würde  die Beweisführung nicht auch da funktionieren? Bis zu einem gewissen Grade schon, aber nicht so sehr, dass es diese Aussage Jesu widerlegen würde (aber das wäre jetzt ein neues Thema):

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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