Vom Erahnen des „Göttlichen“

Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
Denn das allein
Unterscheidet ihn
Von allen Wesen,
Die wir kennen.

Heil den unbekannten
Höhern Wesen,
Die wir ahnen!

( aus „Das Göttliche“ von Goethe)

Ich bin nicht ganz sicher, ob es nicht auch Edel- und Heldenmut unter Tieren geben kann. Aber darum geht es mir jetzt auch gar nicht so sehr. Sondern mein Schwerpunkt liegt auf das Erahnen (unbekannter) höherer Wesen.

Dieses Erahnen ist – meiner Ansicht nach – tief im Menschen verankert. Man spürt , wenn man durch aufklärerische (Ver-) Bildung sein intuitives Empfinden nicht komplett abgetötet hat, dass da etwas ist, auch wenn man es vielleicht nicht so klar fassen kann . Viele drücken es so aus: „Ich glaube an eine höhere Macht“

Und auch Shakespeare, ein anderer literarischer Gigant, scheint es ähnlich wie Goethe gesehen zu haben:

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

(Hamlet, 1. Akt, 5. Szene)

Aber bleibt uns nur dieses ahnungsvolle Empfinden, oder können wir mehr wissen?

Ich persönlich denke, dass es nicht in unserer Macht  steht, jene unbekannten höheren Wesen zu „enttarnen“. Aber aus meiner persönlichen Erfahrung heraus behaupte ich, dass „das Göttliche“ sich offenbaren kann und dies auch gelegentlich tut. Mal in großem Stile, manchmal aber auch in hilfreichen, kleineren Dingen. Wie in folgender, persönlich erlebten Anekdote:  Ein Anruf genügte

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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