Der Mensch denkt … Gott lenkt!

Mit Vernunft (als philosophischem Fachbegriff) wird die Fähigkeit des menschlichen Geistes bezeichnet, universelle Zusammenhänge in der Welt und ihre Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln – insbesondere auch im Hinblick auf die eigene Lebenssituation

Ich finde diese Definition ehrlich gesagt gar nicht so schlecht. Allerdings vermute ich mal, dass sich die meisten Menschen sich für vernünftig halten. Aber sind sie es auch wirklich, oder vielleicht nur teil- oder zeitweise? Wieviel Irrtum und Blindheit existiert beim Erfassen von „Weltzusammenhängen“ und deren „Deutung“? Ich könnte Romane darüber schreiben, ohne auch für mich selber Irrtümer und Blindheiten ausschließen zu können.

Aber ich möchte jetzt nicht im Theoretischen verbleiben. Daher mal ein kleine persönliche Anekdote als einen praktischen Untersuchungsgegenstand: Die geschenkten Handschuhe

Die Geschichte beginnt mit einer recht vernünftigen Handlung. Als Christ Gemeinschaft mit anderen Christen zu pflegen und auch an einer Andacht teilzunehmen, dürfte unstrittig als sinnvoll erscheinen. Aber was ist wenn man sich als Christ in einem grundsätzlichem Irrtum befinden würde? Würde man dann mit der Gemeinschaftspflege und Andacht nicht – im objektiven Sinne – sehr unvernünftig handeln, weil man sich nur weiter in den Irrtum hineinverstrickt?

Nun gut … als ich mich auf dem anschließenden Weg zur Uni für eine „Abkürzung“, erschien mir das als recht vernünftig. War aber ein Fehler/Irrtum, denn ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht erkennen konnte. So habe ich – subjektiv gesehen – nicht unvernünftig gehandelt.

Die eigentliche Unvernunft begann da, wo ich meinen Fehler zu begreifen begann, aber stur an dem einmal gefassten Entschluss festgehalten habe. Und sie wurde mit jedem Schritt grösser, da der Fehler immer offenbarer wurde.

Gut, bei manchen fällt der Groschen pfennigweise. Zum Glück habe ich zuletzt nicht auch noch versucht mit dem Kopf durch die Wand zu gelangen, sondern habe mir den Irrtum eingestanden und bin spät – aber noch nicht zu spät – umgekehrt. Am Ende hatte also doch noch die Vernunft gesiegt.

Aber ist  nun wirklich schon Alles? Nur  eine übliche „Versuch und Irrtum“ – Geschichte, wie sie jeder aus seinem eigenen Leben kennt? Nein, mitnichten!

In dieser Geschichte wird der große Zusammenhang zwischen menschlichem Tun und göttlichem Wirken/Lenken erkennbar. Ich habe hier eine wertvolle göttliche Lektion zum Thema „Umkehren“ erhalten.  Und ein paar nagelneue Handschuhe als Belohnung obendrauf. Glücklich der Mensch, dem so etwas (häufiger) zuteil wird und der es auch erkennt!

 

 

 

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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