Denken ist gut, Vertrauen ist besser!

DSCI0613

Wer wollte bestreiten, dass das Denken ein wesentlicher Bestandteil menschlichen Lebens ist? Es ist eine Fähigkeit, die zu falschen, richtigen, vorläufigen oder gar keinen Ergebnissen führen kann.

Wage dich deines Verstandes zu bedienen … und vertraue deiner Urteilskraft“, schrieb Immanuel Kant und dies scheint zum Credo des modernen, aufgeklärten Menschen von heute geworden zu sein. Mittels seines Verstandes versucht er das Chaos, welches ihn umgibt, in eine fassbare und Halt gebende Ordnung umzuwandeln.

So weit, so gut! Aber reicht das? Ist das wirklich der Weg um des (Welt-) Rätsels Lösung oder den Sinn des Lebens zu finden? Wohl kaum! Wer sich gedanklich mal mit dem Thema Unendlichkeit beschäftigt hat, weiß wie schnell unser Verstand da an sein Ende gelangt.

Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wo die Begrenztheit unseres Denkens offenkundig wird. Und je weiter wir mit unserem Denken vordringen, umso verständlicher wird uns das sokratische „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“

Des Welträtsels Lösung scheint in immer größere Ferne zu rücken, je mehr wir uns ihr zu nähern versuchen. Jede gelöste Frage wirft ungezählte neue Fragen auf!

Natürlich gibt es die Optimisten, die auf das schon Erreichte verweisen und darauf verweisen, dass das bislang noch nicht Erklärbare eines Tages aufgeklärt werden wird. Man eines Tages die Welt wissenschaftlich vollkommen erklären können wird. Aber ist das wirklich realistisch? Ist das Erkennbare nicht doch eher jener berühmte Tropfen des Ozeans, der für den Ozean gehalten wird? Sollte man wirklich jede Hoffnung fahren lassen des Welträtsels Lösung zu finden?

Spr 3,5-6 Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.

Wie bitte? Wie soll ich Jemanden vertrauen, von dessen Existenz ich noch nicht einmal überzeugt bin? mag sich jetzt mancher fragen. Und diese Frage ist natürlich berechtigt.

Als ich 1985 in eine schwere Lebenskrise geriet, wurde ich plötzlich an den längst vergessenen Gott meiner Kindheit erinnert. Durch seltsame Zufälle gesteuert fühlte ich mich plötzlich aufgefordert mein Leben – ohne Wenn und Aber – in die Hände Gottes zu legen.

Viel Zeit zum Nachdenken blieb mir nicht und ich entschied – sozusagen aus dem Bauch heraus – Vertrauen zu wagen. Ich bekehrte mich zum christlichen Glauben, legte mein Leben – ohne Wenn und Aber – in Gottes Hände.

Seitdem sind 32 Jahre vergangen. Eine ausreichende Zeitspanne um eine belastbare Aussage treffen zu können. Und die lautet in meinem Fall: „Ich habe damals die beste Entscheidung meines Lebens getroffen!“

Mein Vertrauen, welches ich damals in einen vermuteten oder geahnten Gott gesetzt habe, ist nicht enttäuscht worden. Sondern ist durch unzählige kleine und viele große Erfahrungen belohnt worden. So dass für mich heute feststeht: Ich habe des Rätsels Lösung (anclicken) gefunden!

Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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