Die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen im christlichen Glauben

 

Wir leben in einem Land, in dem der christliche Glaube zunehmend abzunehmen scheint. Die Vorstellung, dass ein unsichtbarer Gott die Geschicke der Menschen lenkt, erscheint vielen als unglaubwürdig oder sogar als absurd.

Die Gründe für diesen Niedergang sind vielfältig. Aber sicher spielen da die Naturwissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle, die die Welt ohne die Notwendigkeit eines Schöpfers zu erklären versuchen. Den Menschen als ein Produkt aus Zufall und Evolution darstellen und den Glauben als eine Hirnfunktion ohne tatsächliche Evidenz im Äußeren betrachten.

Tatsächlich erlebe häufig in Diskussionen mit durchaus gebildeten Menschen, dass Gläubige als Wahnsinnige bezeichnet werden, die eigentlich in die Psychiatrie gehören. Sicher eine gezielte Provokation, die aber doch zeigt, wie sicher man sich heutzutage als Atheist im Mainstream wähnt.

Und leider ist es auch so, dass Christen hier oft nicht die richtige Antwort finden. Entweder fundamental-biblisch reagieren oder aber wissenschaftlich gegenzuhalten versuchen. Beides – meiner Ansicht nach – nur sehr begrenzt Zielführend. Nein, als Christen haben wir eine Kern-Kompetenz, ein Pfund mit dem wir wuchern sollten:

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Unsere Erfahrungen mit Gott unterteilen sich a) in besondere Schlüsselerlebnisse und b) viele kleine und größere Erlebnisse, die wir mit Jesus und Gott in Verbindung bringen.

Da ich ein Freund des guten Beispiels bin, also meine Behauptungen gerne mit anschaulichen Beispielen untermauere, möchte ich das auch hier nicht unterlassen. Und was liegt näher als mit einem eigenen Schlüsselerlebnis zu beginnen: Die fünf Wolken

Wohlgemerkt, dieses Erlebnis ist nicht das (alleinige) Ereignis, auf den ich meinen Glauben begründe. Aber es hat ihn ernorm gefestigt. So wie noch ein paar andere Schlüsselerlebnisse, die ich aber hier im Hintergrund belasse. Stattdessen vielleicht noch ein Schlüsselerlebnis eines anderen Christen ( mit Name und Foto): Tischtennis spielen – für mich ein Wunder Gottes

Ich halte solche Schlüsselerlebnisse für äußerst wichtig, a) zur Stärkung des eigenen Glaubens und b) als Ermutigung für Nicht-Gläubige. Aber wenn es nur das wäre, wäre es dennoch vielleicht zu wenig. Mein Glaube – und der anderer Christen –  basiert auf der Summe aller unserer Erfahrungen. Die unzähligen kleinen und großen Fügungen, Führungen, Hilfen, Treue-Beweise unseres Gottes sind es, die unserem Glauben letztendlich Festigkeit und Gewißheit geben.

An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Buchtipp: Die glücklichsten Menschen auf Erden Es ist eine faszinierende Autobiografie eines Mannes, der wirklich sehr außergewöhnliche Gotteserfahrungen gemacht hat, aber auch Alltägliches nicht außen vor lässt. Wer über meine eigenen Gotteserfahrungen mehr erfahren möchte: Meine Homepage

Bleibt mir jetzt am Ende dieses Artikels nur noch darauf hinzuweisen, dass wir Christen uns – wie wir glauben – berechtigte Hoffnungen auch über unser irdisches Leben hinaus machen:

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Über heinrich58

Im Jahre 1985 habe ich unter dramatischen Umständen im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben gefunden. Die Geschichte kann man hier nachlesen: http://wendepunkte.jimdo.com/im-banne-des-bösen/
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